Deutschland · Künstliche Intelligenz · 6 bis 12 Jahre

KI-Kurs für Kinder: verstehen, wie Maschinen lernen

Kinder begegnen KI im Sprachassistenten, in Videoempfehlungen und bald im Unterricht. Verstehen lernen sie sie am besten, indem sie selbst eine kleine Maschine bauen, die aus Beispielen lernt. Diese Seite zeigt, warum wir dafür keine Chatbots einsetzen, wie oft Kinder in Deutschland laut KIM-Studie 2024 schon KI nutzen, was die Kultusministerkonferenz dazu sagt, und ein Ratespiel, mit dem ein Kind in einer Stunde seine erste KI programmiert. Der Unterricht findet auf Englisch statt, mit Mentoren aus Indien.

Unterricht auf Englisch, mit Mentoren aus Indien · seit 2020 live online · mehr als 10.000 Lernende weltweit

Kurz gesagt

Der KI-Kurs für Kinder von Modern Age Coders ist Live-Unterricht auf Englisch für Kinder von 6 bis 12 Jahren in ganz Deutschland, mit Mentoren aus Indien. Die Kinder nutzen keinen Chatbot, sondern bauen selbst kleine lernende Programme: erst auf Papier und in Scratch, ab etwa zehn Jahren in Python. Sie lernen in einer Gruppe von fünfzehn bis zwanzig Kindern oder im Einzelunterricht, im eigenen Tempo und mit einem festen Mentor.

Passende Kurse

Drei Kurse, mit denen Kinder KI von innen kennenlernen

Einer erklärt, wie KI lernt und wo sie sich irrt, einer führt von Scratch-Blöcken zu ersten Python-Projekten, einer legt die Grundlagen des Programmierens für die Jüngsten.

Chatbots und Altersgrenzen

Braucht ein KI-Kurs für Kinder ChatGPT?

Nein. Viele KI-Angebote sind für Kinder gar nicht freigegeben, und wer nur Fragen in ein Textfeld tippt, erfährt wenig darüber, was dahinter passiert. Die Altersgrenzen setzen die Anbieter selbst; die Tabelle nennt sie mit der jeweiligen Quelle.

Mindestalter laut den Anbietern selbst (Stand November 2026)
AngebotMindestalterWoher die Angabe stammt
Claude (Anthropic)18 Jahre, oder höher, wenn das örtliche Recht es verlangtVerbraucherbedingungen von Anthropic, gelesen am 3. November 2026
Eigenes Google-Konto selbst verwaltenIn Deutschland 16 JahreGoogle Konto-Hilfe, Altersanforderungen nach Land, gelesen am 3. November 2026
ChatGPT (OpenAI)Ab 13; bis zum 18. Geburtstag braucht es die Zustimmung der ElternNutzungsbedingungen von OpenAI laut unserer Prüfung vom Juli 2026; die Seite hat unseren Abruf im November 2026 abgelehnt

Quellen: Anthropic, Consumer Terms of Service ("at least 18 years old ... whichever is higher"); Google, Konto-Hilfe, Altersanforderungen ("Deutschland: mindestens 16 Jahre"); OpenAI, Terms of Use, wie in unserer Altersprüfung von KI-Werkzeugen im Juli 2026 erfasst. Wir sind mit keinem dieser Unternehmen verbunden.

Was das für ein Kind von 8 Jahren heißt

Für ein Grundschulkind ist keines dieser Angebote vorgesehen. Ein Kurs, der Kinder trotzdem in Chatbots tippen lässt, umgeht die Regeln, die die Anbieter selbst aufgestellt haben. Unser Kinderkurs kommt deshalb ohne Konto bei einem KI-Anbieter aus.

Das ist kein Verzicht. Wer selbst eine Maschine baut, die aus Beispielen Regeln ableitet, versteht später auch einen großen Chatbot besser: Er rechnet mit Daten, er kann danebenliegen, und er weiß nur, was in seinen Beispielen steckt.

Was wir stattdessen tun

Die Kinder sortieren Karten, stellen Ja-Nein-Fragen, zeichnen Entscheidungsbäume und bauen daraus Programme in Scratch und Python. Am Ende jeder Einheit steht eine kleine Maschine, die etwas erkennt, rät oder sortiert, und die das Kind selbst erklären kann.

Jugendliche ab 13 dürfen manche Werkzeuge mit Zustimmung ihrer Eltern verwenden. Das ist ein Thema für unsere Kurse für Jugendliche, nicht für diesen.

Was Studien zeigen

Wie oft nutzen Kinder in Deutschland schon KI?

Weniger, als viele Eltern glauben. Die KIM-Studie 2024 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest hat zum ersten Mal gefragt, wie Kinder KI für die Schule nutzen.

KI im Alltag von Kindern zwischen sechs und 13 Jahren, KIM-Studie 2024
SituationAnteilBezugsgruppe
KI-Anwendungen mindestens einmal pro Woche in der Freizeit online9 %Kinder, die das Internet nutzen
KI wird regelmäßig im Unterricht eingesetzt11 %Schulkinder, die in der Schule zumindest selten digitale Geräte nutzen
KI-Anwendungen werden im Unterricht nie genutzt72 %dieselbe Gruppe
KI zu Hause für die Schule, mindestens wöchentlich7 %alle Schulkinder
KI zu Hause für die Schule, nie81 %alle Schulkinder

Quelle: Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs), KIM-Studie 2024, Kapitel Online-Aktivitäten und Digitales Lernen. Für die Studie wurden 1.225 Kinder zwischen sechs und 13 Jahren und ihre Haupterziehungspersonen zwischen dem 18. September und dem 7. November 2024 persönlich befragt. Gelesen am 3. November 2026.

Die Zahlen zeigen zwei Dinge. Erstens ist KI für die meisten Kinder in Deutschland noch kein Alltagswerkzeug: Vier von fünf Schulkindern nutzen sie zu Hause nie für die Schule. Zweitens steigt die Internetnutzung schnell. Laut derselben Studie sind 54 Prozent der Kinder, die online sind, täglich im Netz. Wer jetzt versteht, wie Maschinen aus Daten lernen, hat einen Vorsprung, wenn KI in der Schule und zu Hause häufiger wird.

Wir lesen solche Studien gern mit den Kindern zusammen, in einfachen Worten. Eine Prozentzahl ist für ein Kind von zehn Jahren ein guter Anlass, über Daten zu sprechen: Wer wurde gefragt? Wie viele? Und was weiß man über Kinder, die nicht gefragt wurden?

Schule und KMK

Was sagt die Kultusministerkonferenz zu KI in der Grundschule?

Die Länder halten ein Grundverständnis der Technik für unverzichtbar. Ob Sprachmodelle schon in der Grundschule eingesetzt werden sollen, ist dagegen offen.

Verstehen, wie es funktioniert

In ihrer Handlungsempfehlung zu KI vom 10. Oktober 2024 schreiben die Länder, ein grundlegendes Verständnis der technischen Funktionsweisen sowie das Erkennen von Chancen, Grenzen und Risiken seien für einen reflektierten Umgang "unabdingbar".

Sprachmodelle in der Grundschule

Die Ständige Wissenschaftliche Kommission empfiehlt einen weitgehenden Verzicht auf KI-Sprachmodelle in der Grundschule und den ersten Jahren der Sekundarstufe I. Die Länder halten diese Empfehlung in derselben Handlungsempfehlung für "erörterungsbedürftig".

Der neue Kompetenzrahmen

Im Oktober 2026 hat die KMK ihren Kompetenzrahmen "Bildung in der digitalen Welt" um KI ergänzt. Er orientiert sich am Rahmenwerk "Empowering Learners for the Age of AI" der OECD und der Europäischen Kommission und nennt etwa, algorithmische Strukturen in genutzten Anwendungen zu erkennen.

Für Eltern heißt das: Die Grundschule entscheidet von Land zu Land und von Schule zu Schule, wie viel KI sie zeigt. Die Grundschule dauert in den meisten Ländern von Klasse 1 bis 4, in Berlin und Brandenburg bis Klasse 6. Die Kommission empfiehlt außerdem Informatik als verpflichtenden Teil des Sachunterrichts; wie weit ein Land dem folgt, ist sehr verschieden.

Unser Kurs ersetzt keinen Unterricht und vergibt keine Noten. Er setzt dort an, wo die KMK selbst den Kern sieht: verstehen, wie die Technik funktioniert. Das gelingt Kindern am besten mit den Händen, mit Karten, Blöcken und eigenem Code. Mit der KMK, einer Schule oder einem Ministerium sind wir nicht verbunden.

Quellen: KMK, Handlungsempfehlung für die Bildungsverwaltung zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz in schulischen Bildungsprozessen, Beschluss vom 10.10.2024; KMK-Kompetenzrahmen "Bildung in der digitalen Welt", Aktualisierung im Kontext Künstlicher Intelligenz, Beschluss vom 16.10.2026, Abschnitt 5.5.2; KMK zur Grundschule; Gesellschaft für Informatik zur Empfehlung der SWK. Gelesen am 3. November 2026.

Ein Beispiel aus dem Kurs

Wie baut ein Kind seine erste KI?

Mit einem Ratespiel. Ein Kind denkt an ein Tier, die Maschine stellt Ja-Nein-Fragen und rät. Der Trick, den die Kinder dabei entdecken, ist derselbe, mit dem viele echte Systeme ihre Entscheidungen treffen: Eine gute Frage teilt die Möglichkeiten in zwei gleich große Hälften. Das Beispiel ist unser eigenes.

Unsere acht Tierkarten und vier Fragen (1 = ja, 0 = nein)
TierFell?Wohnt im Haus?Größer als ein Mensch?Frisst andere Tiere?
Katze1101
Hamster1100
Löwe1011
Pferd1010
Frosch0001
Schnecke0000
Hai0011
Nilpferd0010

Für Kinder von 6 bis 9: erst auf Papier, dann in Scratch. So läuft die Einheit in fünf Schritten, jeder etwa zehn Minuten lang.

  1. Karten sortieren. Das Kind legt die acht Tierkarten auf den Tisch und sucht eine Frage, auf die genau vier Tiere mit Ja antworten. "Hat es ein Fell?" funktioniert, "Wohnt es bei Menschen im Haus?" nicht, denn da sind es nur zwei.
  2. Den Baum zeichnen. Für jeden Stapel sucht es wieder eine Frage, die ihn halbiert. Nach drei Fragen liegt auf jedem Stapel nur noch ein Tier. Diese Zeichnung ist ein Entscheidungsbaum.
  3. In Scratch übertragen. Mit dem Block frage [Hat es ein Fell?] und warte stellt die Figur die erste Frage. Ein Block falls <(Antwort) = [ja]> dann ... sonst teilt das Programm in zwei Wege, so wie der Baum auf dem Papier.
  4. Raten lassen. Am Ende jedes Weges steht ein Block sage [Ist es ein Hamster?]. Das Kind spielt mit Eltern oder Geschwistern und zählt, wie viele Fragen die Figur braucht.
  5. Die Maschine überlisten. Jetzt kommt ein neues Tier dazu, ein Hund. Das Kind merkt: Für Katze und Hund gibt der Baum dieselben Antworten. Die Figur braucht eine neue Frage.
Für Kinder ab etwa 10: die Maschine wählt ihre Fragen selbstPython
FRAGEN = ['Hat es ein Fell?', 'Wohnt es bei Menschen im Haus?',
          'Ist es größer als ein Mensch?', 'Frisst es andere Tiere?']

TIERE = {
    'Katze':    [1, 1, 0, 1],
    'Hamster':  [1, 1, 0, 0],
    'Löwe':     [1, 0, 1, 1],
    'Pferd':    [1, 0, 1, 0],
    'Frosch':   [0, 0, 0, 1],
    'Schnecke': [0, 0, 0, 0],
    'Hai':      [0, 0, 1, 1],
    'Nilpferd': [0, 0, 1, 0],
}

def gute_frage(namen, tiere):
    # Die gute Frage teilt die Gruppe möglichst genau in zwei Hälften.
    wahl, abstand = None, None
    for nr in range(len(FRAGEN)):
        ja = sum(tiere[n][nr] for n in namen)
        a = abs(ja - (len(namen) - ja))
        if ja > 0 and ja < len(namen) and (abstand is None or a < abstand):
            wahl, abstand = nr, a
    return wahl

def zaehle_fragen(namen, tiere, tiefe=0, ergebnis=None):
    if ergebnis is None:
        ergebnis = {}
    if len(namen) == 1:
        ergebnis[namen[0]] = tiefe
        return ergebnis
    nr = gute_frage(namen, tiere)
    if nr is None:
        print('Nicht zu unterscheiden:', ' und '.join(namen))
        for n in namen:
            ergebnis[n] = None
        return ergebnis
    ja = [n for n in namen if tiere[n][nr] == 1]
    nein = [n for n in namen if tiere[n][nr] == 0]
    zaehle_fragen(ja, tiere, tiefe + 1, ergebnis)
    zaehle_fragen(nein, tiere, tiefe + 1, ergebnis)
    return ergebnis

# Versuch 1: acht Tiere, die Maschine wählt ihre Fragen selbst
fragen = zaehle_fragen(list(TIERE), TIERE)
print('Erste Frage:', FRAGEN[gute_frage(list(TIERE), TIERE)])
print('Fragen pro Tier:', fragen)
print('Durchschnitt:', sum(fragen.values()) / len(fragen))

# Zum Vergleich: der Reihe nach raten ("Ist es eine Katze?")
raten = [min(i + 1, len(TIERE) - 1) for i in range(len(TIERE))]
print('Der Reihe nach raten, Durchschnitt:', sum(raten) / len(raten))

# Versuch 2: ein neues Tier kommt dazu
TIERE['Hund'] = [1, 1, 0, 1]
zaehle_fragen(list(TIERE), TIERE)

# Versuch 3: eine neue Frage hilft
FRAGEN.append('Kann es bellen?')
for n in TIERE:
    TIERE[n].append(1 if n == 'Hund' else 0)
fragen = zaehle_fragen(list(TIERE), TIERE)
print('Mit der neuen Frage:', fragen['Katze'], 'Fragen für die Katze,', fragen['Hund'], 'für den Hund')
print('Durchschnitt:', round(sum(fragen.values()) / len(fragen), 2))

Ausgabe, so wie wir das Programm mit Python 3.14 ausgeführt haben:
Erste Frage: Hat es ein Fell?
Fragen pro Tier: {'Katze': 3, 'Hamster': 3, 'Löwe': 3, 'Pferd': 3, 'Hai': 3, 'Nilpferd': 3, 'Frosch': 3, 'Schnecke': 3}
Durchschnitt: 3.0
Der Reihe nach raten, Durchschnitt: 4.375
Nicht zu unterscheiden: Katze und Hund
Mit der neuen Frage: 4 Fragen für die Katze, 4 für den Hund
Durchschnitt: 3.22

Was die Kinder daraus lernen: Die Maschine schaut sich für jede Gruppe an, welche Frage sie am gleichmäßigsten teilt, und wählt diese. So kommt sie bei acht Tieren immer mit drei Fragen aus. Wer dagegen der Reihe nach fragt, "Ist es eine Katze? Ist es ein Hamster?", braucht im Schnitt 4,375 Fragen. Als der Hund dazukommt, meldet das Programm: Nicht zu unterscheiden. Erst die neue Frage "Kann es bellen?" trennt die beiden, und der Durchschnitt steigt auf 3,22 Fragen für neun Tiere.

  1. Eine gute Frage halbiert die Gruppe. Je gleichmäßiger eine Frage teilt, desto schneller ist die Maschine am Ziel.
  2. Die Maschine weiß nur, was in ihren Daten steht. Gibt es keine Frage, die Katze und Hund trennt, kann sie die beiden nicht unterscheiden, egal wie schnell sie rechnet.
  3. Neue Beispiele brauchen manchmal neue Merkmale. Das gilt für ein Ratespiel genauso wie für große Systeme, die Bilder erkennen oder Texte sortieren.

Nach Alter

Was lernt ein Kind im KI-Kurs in welchem Alter?

Unsere eigene Einteilung. Jedes Kind beginnt dort, wo es gerade steht, und der Mentor passt die Aufgaben an Lesen, Schreiben und Englisch an.

Inhalte nach Alter (unsere Planung)
AlterWas das Kind tutWomit
6 und 7Dinge nach Merkmalen sortieren, Ja-Nein-Fragen stellen, einen Ablauf als Bilderfolge legenKarten, Papier, einfache Blöcke
8 und 9Entscheidungsbäume zeichnen und als Programm bauen, eine Figur auf Antworten reagieren lassenScratch
10 und 11Daten als Tabelle anlegen, ein Programm Regeln aus Beispielen finden lassen, Fehler der Maschine erklärenScratch und erste Schritte in Python
12Eigene kleine Projekte, die erkennen, raten oder sortieren, und ein kurzer Vortrag darüber auf EnglischPython

Projekte, die Kinder bauen

Ein Ratespiel für Tiere, Länder oder Fußballvereine. Eine Sortiermaschine, die Obst nach Farbe und Größe einordnet. Ein Quiz, das sich merkt, welche Fragen schwer waren, und diese öfter stellt.

Bei jedem Projekt fragt der Mentor: Woher weiß die Maschine das? Was passiert, wenn wir ein Beispiel weglassen? Diese Fragen sind wichtiger als der fertige Code.

Und danach

Wer Freude daran hat, findet in Deutschland Wettbewerbe für junge Forschende. Bei Jugend forscht junior können Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse und bis 14 Jahre antreten. Die FIRST LEGO League richtet sich an Kinder und Jugendliche von 5 bis 16; ihre neue Future Edition beruht auf Sets von LEGO Education zu Informatik und KI.

Mit diesen Wettbewerben und ihren Veranstaltern sind wir nicht verbunden. Die Anmeldung läuft dort, oft über die Schule.

Unterrichtszeiten

Wann findet der KI-Kurs für Kinder statt?

Unter der Woche oder am Wochenende, flexibel: Wählen Sie eine Gruppe, oder für einen ganz persönlichen Plan den Einzelunterricht zu einer Zeit, die Ihrer Familie passt, am Wochenendvormittag oder an Nachmittagen unter der Woche.

Drei mögliche Termine und dieselbe Stunde auf der Uhr des Mentors
Deutsche ZeitIndien, solange in Deutschland Winterzeit giltIndien, ab dem 28. März 2027
14:5019:2018:20
16:2020:5019:50
Samstag 09:1513:4512:45

Rechtsgrundlage ist das Einheiten- und Zeitgesetz: Von Ende Oktober bis Ende März zeigen deutsche Uhren MEZ (UTC+1), dazwischen MESZ (UTC+2). Umgestellt wurde zuletzt am 25. Oktober 2026, vorgestellt wird wieder am 28. März 2027. Weil Indien keine Sommerzeit kennt und immer UTC+5:30 hat, wächst der Abstand im Winter auf viereinhalb Stunden und schrumpft im Sommer auf dreieinhalb. Alle drei Zeilen sind Beispiele und keine feste Gruppe.

Sechs- und Siebenjährige konzentrieren sich am frühen Nachmittag oder am Samstagmorgen meist am besten, deshalb planen wir für sie kürzere Abschnitte mit kleinen Pausen. Den Termin wählen Sie im Buchungsformular nach Ihrer deutschen Uhr.

Fortschritt

Woran Eltern sehen, dass ihr Kind KI versteht

Fünf Stufen, die wir selbst verwenden, um den Lernstand zu beschreiben und Eltern zu berichten.

Fünf Stufen im KI-Kurs für Kinder (unsere)
StufeTypisches AlterIhr Kind kann
1. Sortieren6 bis 7Dinge nach einem Merkmal in zwei Gruppen teilen und sagen, nach welchem
2. Gut fragen7 bis 9eine Frage finden, die eine Gruppe ungefähr halbiert
3. Baum bauen8 bis 10einen Entscheidungsbaum zeichnen und in Scratch umsetzen
4. Lernen lassen10 bis 12ein Programm aus einer Tabelle von Beispielen seine Fragen selbst wählen lassen
5. Grenzen erklären11 bis 12zeigen, wann eine Maschine scheitert, und begründen, warum

Für Eltern

Fragen Sie Ihr Kind nach einer Stunde nicht nur, was es gebaut hat, sondern warum die Maschine einmal falsch geraten hat. Diese Antwort zeigt am besten, was es verstanden hat.

Nach den Stunden bekommen Sie eine kurze Rückmeldung: was geübt wurde, was gut lief und was als Nächstes kommt.

Für Kinder

Raten Sie selbst mit, bevor das Programm rät. Wer schneller richtig liegt, gewinnt die Runde.

Wenn die Maschine sich irrt, ist das kein Fehler von Ihnen, sondern ein Hinweis: Ihr fehlt eine Frage.

Weitere Kurse

Neun weitere Kurse für Kinder, die gern tüfteln

Alle Kurse finden live statt, auf Englisch, mit einem festen Mentor, in der Gruppe oder im Einzelunterricht.

I

Erste Schritte

6 bis 10 Jahre

KKK / START / 01

Programmieren mit Blöcken

Von Scratch zu Spielen, Apps und kleinen KI-Ideen.

Zum Lehrplan

KKK / START / 02

Denken wie ein Programmierer

Rätsel, Muster und Abläufe, oft ganz ohne Bildschirm.

Zum Lehrplan

KKK / START / 03

Apps bauen für Kinder

Eigene Apps aus Blöcken, die auf dem Tablet laufen.

Zum Lehrplan
II

Spiele und Projekte

8 bis 12 Jahre

KKK / PROJ / 01

Spiele entwickeln für Kinder

Scratch, Roblox und Minecraft als Werkstatt.

Zum Lehrplan

KKK / PROJ / 02

Minecraft programmieren

Von Blöcken zu echtem Code in einer vertrauten Welt.

Zum Lehrplan

KKK / PROJ / 03

Webseiten für Kinder

Die erste eigene Webseite, Schritt für Schritt.

Zum Lehrplan
III

Weiter mit Informatik

9 bis 16 Jahre

KKK / INF / 01

Informatik Companion

Begleitung zum Schulfach Informatik ab Klasse 5.

Zum Lehrplan

KKK / INF / 02

Informatik-Wettbewerbe

Knobelaufgaben vom Biber bis zu KI-Projekten.

Zum Lehrplan

KKK / INF / 03

Mathematik mit Python

Rechnen, Muster und Daten im eigenen Code, 10 bis 15.

Zum Lehrplan

Ablauf

Wie eine Stunde im KI-Kurs für Kinder aussieht

Unter der Woche oder am Wochenende, flexibel: Wählen Sie eine Gruppe, oder für einen ganz persönlichen Plan den Einzelunterricht zu einer Zeit, die Ihrer Familie passt, am Wochenendvormittag oder an Nachmittagen unter der Woche.

Früher Nachmittag

Wenn die Grundschule aus ist, etwa ab 14:50 Uhr.

Samstag

Am Vormittag, wenn Kinder ausgeruht sind.

Einzeln

Zu einer Zeit, die Sie mit dem Mentor absprechen.

Erst spielen

Jede Stunde beginnt mit einem Rätsel oder Kartenspiel, ganz ohne Code.

Dann bauen

Aus dem Spiel wird ein kleines Programm in Scratch oder Python.

Einfaches Englisch

Kurze Sätze, viele Bilder, schwierige Wörter werden gezeigt und wiederholt.

Selbst erklären

Jedes Kind sagt am Ende in eigenen Worten, wie seine Maschine entscheidet.

Kein KI-Konto

Wir nutzen keine Chatbots, für die Kinder zu jung sind.

Ein fester Mentor

Dieselbe Person jede Woche, die Ihr Kind gut kennt.

Projekte unserer Lernenden

Was Kinder bei uns bauen

Eine Auswahl von Projekten unserer Lernenden weltweit. Mehr davon zeigt die Seite Student labs (auf Englisch).

Screenshot des Projekts NutriLife, ein KI-Ernährungscoach

KI und ML

NutriLife

Ein KI-Ernährungscoach, der Mahlzeiten auswertet und Schritt für Schritt auf ein Ziel hinarbeitet.

von Bhavya · Öffnen

Screenshot von Misti, ein KI-Chatbot für Mathematik und Programmieren

KI und ML

Misti

Ein Chatbot, der Fragen zu Mathematik und Programmierung beantwortet, von einem Schüler gebaut und veröffentlicht.

von Harshit · Öffnen

Screenshot von GuardianX, ein KI-Assistent für Sicherheit im Internet

KI und ML

GuardianX

Ein Assistent, der jungen Menschen hilft, unsichere Situationen im Internet zu erkennen.

von Vivaan · Öffnen

Screenshot der Wetter-App SkyCast

Web-App

SkyCast

Eine Wetter-Website mit aktuellen Bedingungen für jeden Ort.

von Krish

Preise

Was der KI-Kurs für Kinder kostet

Ein Monat umfasst acht Live-Stunden. Den Preis zeigen wir Ihnen in Euro, berechnet mit dem Referenzkurs, den die Europäische Zentralbank veröffentlicht. Die Zahlung selbst läuft in US-Dollar, die Umrechnung übernimmt Ihre Bank, und deshalb weicht der gebuchte Betrag manchmal um ein paar Cent ab.

Kostenlose Probestunde

Kostenlos

keine Karte nötig

  • Eine kostenlose Probestunde mit einem Ratespiel
  • Ein kurzes Gespräch über Alter und Vorkenntnisse
  • Keine Kreditkarte nötig
Buchen

Gruppenkurs

90 €

pro Monat, acht Live-Stunden

  • Fünfzehn bis zwanzig Kinder in ähnlichem Alter
  • Derselbe Mentor jede Woche
  • Zwei Stunden pro Woche
  • Monatlich zahlbar und monatlich kündbar
Hier starten

Einzelunterricht

134 €

pro Monat, acht Live-Stunden

  • Ihr Kind allein mit dem Mentor
  • Tempo und Projekte nach seinen Interessen
  • Termine nach Absprache
Anfragen

Was Familien sagen

4,9 von 5 bei 547 Google-Bewertungen

Was Familien über uns bei Google schreiben, wörtlich und auf Englisch, so wie es dort steht.

★★★★★

"The one step solution for my son. Modern Age Coders make learning coding so simple that kids love it. The teachers explain complex concepts clearly with practical exercises and interactive content."

Ria Mukherjee

Parent

★★★★★

"Modern Age Coders has been a game-changer for me. I struggled to grasp IT concepts and coding before joining, but their classes transformed everything. I can now confidently write complex programs with ease."

Samriddha Mondal

Student

★★★★★

"One of the most wonderful education centres out there. Education is not limited to school syllabus but focuses on skill development."

Vansh Agarwal

Student

★★★★★

"My child Dhairya is really enjoying the Modern Age Coders classes. This is his first online class and he eagerly looks forward to it. I can already see his improvement, and the teachers are very cooperative."

Sonam Oswal

Parent of Dhairya

★★★★★

"Modern Age Coders have wonderful teachers who teach in a clear, easy and practical way. The teacher boosts students' confidence and inspires them to learn without hesitation."

Sonu Goyal

Parent

★★★★★

"I highly recommend this computer coding class! The teachers are incredibly knowledgeable and passionate about coding."

Ritu Kedia

Parent

Fragen von Eltern

KI-Kurs für Kinder: häufige Fragen

Findet der Unterricht auf Deutsch statt?

Nein, jede Stunde läuft live und nur auf Englisch, mit Mentoren aus Indien, die langsam und deutlich sprechen und sich auf Tempo und Aussprache Ihres Kindes einstellen. Für viele Familien ist das ein Vorteil: Ihr Kind lernt, wie KI funktioniert, und übt dabei ganz nebenbei Englisch, die Sprache, in der Programmiersprachen geschrieben sind.

Ab welchem Alter kann mein Kind am KI-Kurs teilnehmen?

Ab 6 Jahren. Die Jüngsten arbeiten mit Karten, Bildern und einfachen Blöcken, ab etwa 8 Jahren mit Scratch und ab etwa 10 Jahren mit ersten Python-Programmen. Lesen und Schreiben müssen noch nicht sicher sein, der Mentor zeigt viel und liest Aufgaben vor.

Benutzt mein Kind im Kurs ChatGPT oder einen anderen Chatbot?

Nein. Viele Chatbots sind laut ihren eigenen Bedingungen nicht für Kinder gedacht: Claude erst ab 18 Jahren, ChatGPT ab 13 Jahren, bis zur Volljährigkeit nur mit Zustimmung der Eltern. Ein eigenes Google-Konto darf man in Deutschland erst ab 16 Jahren selbst verwalten. Unsere Kinder bauen ihre KI selbst, dafür braucht es kein Konto bei einem KI-Anbieter.

Lernt mein Kind wirklich etwas über KI, wenn es keinen Chatbot nutzt?

Ja, sogar mehr. Wer selbst eine Maschine baut, die aus einer Tabelle von Beispielen ihre Fragen wählt, erlebt, wie Lernen aus Daten funktioniert und wo es an Grenzen stößt. Genau dieses Verständnis der Funktionsweise nennt die Kultusministerkonferenz in ihrer Handlungsempfehlung von 2024 unabdingbar.

Wie viele Kinder in Deutschland nutzen schon KI?

Laut KIM-Studie 2024 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest nutzen 9 Prozent der Kinder, die online sind, mindestens einmal pro Woche KI-Anwendungen. 81 Prozent der Schulkinder setzen KI zu Hause nie für die Schule ein. Befragt wurden 1.225 Kinder zwischen sechs und 13 Jahren im Herbst 2024.

Wird in der Grundschule schon KI unterrichtet?

Das hängt vom Land und von der Schule ab. Die Kultusministerkonferenz hat ihren Kompetenzrahmen im Oktober 2026 um KI ergänzt. Ob Sprachmodelle schon in der Grundschule eingesetzt werden sollen, ist offen: Die Wissenschaftliche Kommission empfiehlt weitgehenden Verzicht, die Länder halten das für erörterungsbedürftig. Unser Kurs vergibt keine Noten und ersetzt keinen Schulunterricht.

Braucht mein Kind Vorkenntnisse im Programmieren?

Nein. Wir beginnen mit Spielen auf Papier und bauen erst danach Programme. Kinder, die schon Scratch kennen, steigen später ein und kommen schneller zu Python.

Zu welchen Uhrzeiten kann mein Kind teilnehmen?

Unter der Woche oder am Wochenende, flexibel: Wählen Sie eine Gruppe, oder für einen ganz persönlichen Plan den Einzelunterricht zu einer Zeit, die Ihrer Familie passt, am Wochenendvormittag oder an Nachmittagen unter der Woche. Zur Orientierung: Beginnt die Stunde im Winter um 14:50 Uhr deutscher Zeit, ist es beim Mentor in Indien 19:20 Uhr.

Was kostet der Kurs, und in welcher Währung zahle ich?

Oben auf dieser Seite steht die Monatsgebühr in Euro; als Grundlage dient der Referenzkurs der EZB. Belastet wird Ihr Konto in US-Dollar, den Wechsel in Euro erledigt Ihre Bank. Für die erste Stunde zahlen Sie nichts und brauchen keine Kreditkarte.

Wie geht es nach dem KI-Kurs weiter?

Viele Kinder machen mit Python und eigenen Projekten weiter. Wer forschen möchte, kann bei Jugend forscht junior ab der 4. Klasse und bis 14 Jahre antreten, die Anmeldung läuft beim Veranstalter. Ab 13 Jahren führen unsere Kurse für Jugendliche zu maschinellem Lernen mit echten Daten.

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So läuft unser Live-Unterricht.

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Eine kostenlose Probestunde ausprobieren

In der Probestunde spielt der Mentor mit Ihrem Kind eine Runde Tierraten und baut mit ihm die ersten Blöcke dazu. So sehen Sie, wie Ihr Kind mit Englisch und Aufgaben zurechtkommt, und wir schlagen danach die passende Gruppe vor.

Wer mehr wissen möchte, findet auf How we teach den Ablauf einer Live-Stunde und unter All courses jeden Lehrplan, beides in englischer Sprache.

Per WhatsApp schreiben · +91 91233 66161 · connect@modernagecoders.com

Die Mentoren unterrichten aus Indien, live und auf Englisch. Eine kurze WhatsApp-Nachricht ist der schnellste Weg zu uns.

Kostenlos, ohne Kreditkarte, ohne Verpflichtung.

Lieber früher starten? Priority Demo buchen

Eine Priority Demo ist eine vollständige Unterrichtsstunde von etwa 45 bis 60 Minuten. Danach schickt der Mentor per WhatsApp einen schriftlichen Kompetenzbericht und einen persönlichen Lernplan. Wenn Sie sich anmelden, wird die Demo-Gebühr mit der ersten Monatsgebühr verrechnet: Schicken Sie uns dazu die Bestellnummer der Demo per WhatsApp.

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